7.9 – Ein überflüssiges Meeting (meiner Meinung nach)

Sonntag, 7.9:

Der Wecker klingelte diesmal schon um 7.45. Ich wollte mein Pensum (6 Meilen) am Morgen mit Jacob absolvieren, da der Rest des Tages verplant war und darum musste ich so früh raus. Naja, ist halt Wochenende…

Nach dem Laufen hab ich schnell geduscht und dann ging es auf zu meinem ersten Kirchenbesuch in den USA. Die Messen hier gehen 1 1/2 Stunden und danach trifft man sich noch zum quatschen oder Billiard spielen (zumindest hier, da man hier umsonst die Möglichkeit dazu hat).

Die Messe selbst war halt eine normale Messe. Es wurde am Anfang nur gesungen, aber alle haben mitgesungen, sogar die Jugendlichen (auch wenn das diesmal nur ca 10 oder so waren) und dann wurde für zwei Leute gebetet, die wohl viel Pech hatten (keine Ahnung was, die Frau, die gebetet hat, hat genuschelt und darum hab ich nichts verstanden Frown). Anschließend fing der Pastor an zu predigen und zu erzählen was uns die Bibel mit der und der Stelle wohl sagen will. Das fand ich ziemlich langweilig und einige andere wohl auch (zwei haben SMS geschrieben und zwei andere Hausaufgaben gemacht…). Also das war in Deutschland besser. Und irgendwann wurde ich dann von meiner Hostmum erlöst, da wir Jo-Ann (meine Area Rep, welche mich zu dem AYUSA Meeting fahren wollte) treffen mussten.

Die Fahrt war relativ ereignislos. Wir waren im Auto vier Deutsche, eine Russin, ein Franzose und ein Chinese und irgendwie haben nur wir Deutschen geredet (auf Englisch natürlich). Wir waren eine knappe 3/4 Stunde zu früh und haben die Zeit damit totgeschlagen, zu 7/11 (so ein Supermarkt) zu gehen und die Neuankömmlinge zu betrachten. Wir waren schließlich ca. 15 Deutsche und ca. 15 Andere ( Russen, Chinesen, Südkoreaner, Nordkoreaner, Thailänder, Finnen, Franzosen, Schweden und was weiß denn ich wer noch). Das Meeting dann war ziemlich überflüssig. Wir haben über ein paar Sachen gesprochen, die wir schon in unsern Heimatländern erfahren hatten, haben Zettel bekommen (die wir schon hatten) und ein paar Infos, die wir evtl. noch nicht wussten. Man könnte also sagen 85 % überflüssig, 15 % hatte ich schon vergessen oder noch nicht gewusst Wink. Um 5.00 Uhr ging es dann wieder Richtung Heimat, diesmal mit der Südkoreanerin und damit überladen, zurück.

Und abends konnte ich dann noch Hausaufgaben machen und habe mit meiner Familie TV geguckt.

 

Fazit: Kirche war ok, Treffen nicht.

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