3. Tag 22.8

Der dritte Tag. Auch diesmal waren wir vor dem Wake-Up-Call wach, jedoch nur wenige Minuten.

Zum Frühstück gabs wieder mal Bagels und dann saßen wir auch schon wieder im Bus.

 

Es ging zu erst zu Ellis Island, also der Insel auf die früher (sie wird heute nur für touristische Zwecke genutzt) die Immigranten hingehen mussten um entweder einreisen zu dürfen (98 %) oder eben nicht (2%). Das musste jedoch alles im Schnelldurchlauf gehen, da dort einmal an einem Tag mal mehr als 11.000 Menschen "durchgeschleust" wurden. Darum bekamen viele Menschen neue Namen, da die Beamten dort die Namen einfach nicht buchstabieren konnten. Neben dem Gebäude konnte man noch rumlaufen und dabei auf einer seeehr langen von zwei Seiten sehr klein beschriebenen Tafel (ich weiß kein besseres Wort) die Namen aller Menschen nachlesen die dort waren.

Ellis Island

Ellis Island

 

Anschließend ging es zu der Nachbarinsel wo die wohl berühmteste Frau der Welt steht. Die Statue of Liberty oder auch Freiheitsstatue. Über diese Dame erfuhren wir einige interessante Dinge. Z.B. dass der Künstler sich von seiner Frau und seiner Mutter inspirieren ließ. Somit hat die Statue das Gesicht der Mutter und den Körper der Ehefrau von Frédéric-Auguste Barthodi. Was ich außerdem nicht wusste war, dass die Statue gar nicht so grün ist sondern das von der langen Zeit an der salzhaltigen Seeluft kommt.

Die Freiheitsstatue

Die Freiheitsstatue

Wir haben dann noch ein paar Fotos gemacht und uns kleine Freiheitsstatuen oder anderes unnützes Zeug gekauft, bevor es weiterging zum entspannenderen Teil dieses Tages. Zuerst ging es Essen in einem Fastfoodrestaurant und danach hatten wir mal wieder die Möglichkeit in einem größeren Klamottenladen shoppen zu gehen. Danach ging es zum Ground Zero und zur St. Pauls Cathedral, welche als Andenken an die Helfer und Opfer unter diesen des 11.9.2001 genutzt wird. Ein sehr bewegendes Gefühl.

 

Und von da an gab es nur noch Shopping. Erst auf der 5th Avenue, wo wir unter anderem im riesigen NBA Store waren und danach auf dem Times Square wo wir im Planet Hollywood zu Abend gegessen hatten. Ein sehr cooler Ort, an dem auch abends keine Straßenlaternen leuchten, da überall riesige Reklametafeln prangen. Es ist unbeschreiblich, darum versuch ich es gar nicht erst Laughing

 

Und damit waren unsere drei aufregenden, aber auch anstrengenden Tage fast vorbei. Im Bus gabs noch die Hiobsbotschaft mit den Aufstehzeiten um die Flüge zu bekommen. Das erste Mädchen musste im 3.00 aufstehen, der Großteil um 5.00 Uhr (ich auch) und eine glückliche sogar erst um 7.30.

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