20.4-20.5 Mayday and State

Hallo zusammen,

 

den letzten Monat ist nicht so viel passiert hier in Oregon.

Wir hatten noch zwei Treffen mit dem Robotics Team. Eins in der George- Fox Universität und eins in dem Flug- und Raumfahrtmuseum in McMinnville. Es waren beides Treffen für Technik Interessierte, einfach um den Leuten FTC näher zu bringen und mögliche Sponsoren für nächstes Jahr anzusprechen.

Das nächste Ereignis danach war wohl Mayday. Es wurde unsere Sporthalle geschmückt mit den Thema "Space", also mit Planeten und alles in schwarz und silber. Es wurde geübt für die einzelnen Dinge, die vorgetragen wurden und dann kam er, der 1.5.09.

Das ganze fing damit an, dass unser "Court" vorgestellt wurde. Also die Mädchen, welche zu Königin und Prinzessinen gewählt wurden mit den ranghöchsten männlichen Leuten (also Schulsprecher und Klassensprecher). Danach sollte unser Roboter die Krone nach vorne bringen, doch leider hat das nicht geklappt. Wir hatten schon bei den Proben Probleme und am Mayday haben wir es dann auch nicht zum laufen bekommen, sodass wir den Punkt leider streichen mussten.

Danach kamen die verschiedenen Aufführungen. Unser Tanzteam hat einen ihrer Tänze gezeigt, ein Junge hat mit verbundenen Augen ein ziemlich kompliziertes Stück auf dem Klavier gespielt, wir hatten Sänger, Bands, ein männliches Dance Team, was ziemlich lustig war und dann zum Abschluss den obligatorischen "Senior Waltz". Obwohl wir kleinere Probleme in den Proben hatten, hat es ziemlich gut geklappt.

Das war insgesamt ein ganz cooler Abend.

Desweiteren hatten wir unseren District Wettkampf am 7.5. Ich bin bei den 1500 m und 800 m angetreten. Erst hatten wir am Donnerstag Vorläufe wo ich es in den 800m in die Finals geschafft habe mit Platz 3 in meinem Rennen und einer Zeit von 2,13 min. Bei den Finals dann bin ich 9. in den 1500 m geworden (ich wurde als 12. schnellster aufgeführt, also Verbesserung) mit 4,36 min und in den 800m wurde ich 6. mit 2,15. Ich war nicht ganz zufrieden mit dem Rennen, aber ich sollte mich nicht beklagen, denke ich mal.

Damit habe ich es natürlich nicht zu State geschafft, doch insgesamt waren von Amity 7 Leute stark genug um das zu schaffen. Die Werfer Nikki (Kugel und Diskuss), Jonny (Diskuss), Dom (Speer) und die Läufer Jade (100, 200) Cristian (100), Valerie (100 Hürden) und Jon (400, 1500). Also eine ganz gute Anzahl von Athleten.

Und dann kam der Oregon State Wettkampf. Wir sind donnerstags (15.5) um 10.30 aus der Schule gekommen. Alle Teilnehmer und noch ein paar andere (u.a. ich) die einfach nur anfeuern und einen freien Tag in der Sonne genießen wollten. Das Wetter spielte mit, denn wir hatten strahlenden Sonnenschein und ca. 25°. Der erste Tag war dann schon ganz cool obwohl es alles nur Vorläufe waren. Jon hat es spielend in den 400 m ins Finale geschafft (mit 51,8 sek, einfach irre), Jade und Valerie sind beide in ihren Disziplinen im Finale und die Werfer waren nur für Samstag gesetzt. Einzig Cristian hatte keinen sehr guten Tag. Er war wohl zu nervös, also hat er leider einen Fehlstart produziert. Ich dachte, das würde nur zu einer Wiederholung führen, aber nein. Er wurde disqualifiziert für das Missgeschick. 

Samstags waren dann die finalen Läufe und Wettkämpfe. Das Wetter war gut wie Donnerstag und die Stimmung war auch super. Wir hatten insgesamt einen guten Tag. Nikki wurde 8. in ihren Disziplinen, Jonny 9., Valerie 6., Jade 5. und 7., Dom 4. und Jon 2. in den 1500 und 5. in den 400. Das klingt alles vllt nicht so gut, aber wenn man bedenkt, dass sie gegen die besten Athleten aus ganz Oregon angetreten sind ist das schon eine ziemlich gute Leistung.

Abends war ich dann noch mit Daniel, Nic und Eli bei Derek, wo wir an der Wii gezockt und TV geguckt haben. Und sonntags war dann mein letztes Treffen mit AYUSA hier in den USA. Wir waren dieses mal in einer christlichen Anlage mitten im Wald. Uns wurden also wieder Fragen gestellt nach dem Motto, "Was war schwer?", "Was würdet ihr anderen Austauschschülern empfehlen?", "Was hat sich bei DIR verändert?" und andere. Danach sollten wir noch aufschreiben was und was nicht wir vermissen werden. Zuletzt haben wir dann noch Dankeskarten für unsere Betreuerin und unseren Schulleiter gemacht und Erinnerungshefte wo jeder etwas reingeschrieben hat.

 

Und jetzte geht es hier langsam aber sicher dem Ende zu. In 3 1/2 Wochen werde ich meine Familie hier für vielleicht immer verlassen und im Moment kann ich es mir irgendwie gar nicht vorstellen wieder zurück in den deutschen Alltag zu kommen, wo ja vieles anders ist. Ich weiß nicht ob ich mich freuen soll oder nicht, aber eins weiß ich bestimmt, ich werde dieses Jahr hier nicht bereuen.

 

Das soll es dann auch mal wieder gewesen sein.

 

Bis dann

Matteo

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