2. Tag 21.8

Den Wake-Up-Call hätten wir uns sparen können, da wir (dem Jetlag sei dank…) um 6.00 Uhr schon putzmunter waren. Und da wir noch zwei Stunden Zeit hatten, ham wir erst mal wieder den Fernseher angeworfen und uns Olympia angeschaut. Deutschland holte zwei Mal Gold beim Rudern. YES!!!

 

Um 8.00 gabs dann Frühstück, also bei mir Bagels mit Marmelade und pünktlich um 9.15 standen wir am Bus und da unsere Gruppe von AYUSA mit einer andern von Oranjes zusammen Sighseeing machen sollte wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt und in die Busse bugsiert. Und es ging los in den "Big Apple", also Manhatten. Und man kann sagen, New York ist wirklich der Hammer!!! Tausende von Hochhäusern, Taxen, Polizeiwagen aller Art, sonstigen Autos, und und und. Es war wirklich gigantisch!

Aber am besten waren unsere beiden Guides. Es waren Brüder, der eine hieß Gidean und hatte ein grünes Lichtschwert und sein Bruder hieß glaube ich Matt und hatte ein blaues. Und mit Lichtschwert meine ich die Spielzeugteile von Starwars, die man in jeder Spielwarenhandlung erhalten kann. Und eben diese Schwerter nutzen sie als Zeigestock, Richtungsweiser und Erkennungsmerkmal Nummer 1.

Aber zurück zum Programm. Unsere erste Station hieß Central Park, wo wir ca 20 min durch diese grüne Oase gelaufen sind. Anschließend ging es mit kurzem Stop beim Applestor vorbei am Museum of National History weiter zum Pier 17. Dort konnten wir essen, shoppen und chillen. Ich hatte, typisch amerikanisch, Cheeseburger, Pommes und Cola. Es schmeckte großartig. Anschließend erstand ich noch eine New York Cap bei einem Straßenhändler und wir ham nen paar Fotos gemacht (siehe Album New York).

Danach führte uns unser Guide Gidean über die Brooklyn Bridge, was an sich nicht soo interessant war. Doch als dann plötzlich mit lautem Sirenengeheul 20 Polizeiwagen an uns vorbeischossen, war es doch noch lustig. Doch die fuhren nicht zum Einsatz sondern "trainierten" nur wie unser Guide uns erklärte. Einmal am Tag würden die Polizisten testen, wie lange sie brauchen um von einem Ort in der Stadt zum andern zu kommen und das im normalen Berufsverkehr.

 

Das ist die Brooklyn Bridge

Ich vor der Brooklyn Bridge

Anschließend ging es zu einem Ort an dem man einerseits wunderbar die Skyline von NY bewundern konnte und andererseits in einer "Eiscremefabrik", die diesen Namen nicht verdient, Eis kaufen konnte (das war jedoch ziemlich gut). Und von dort direkt weiter zum schlechtesten Part des NY-Trips. Wir wurden zur "Wohnung" von 7 Künstlern gefahren, die ihr Geld damit verdienen, Leuten zu erlauben ihre Behausung anzugucken. Und die war nicht nur langweilig sondern einfach nicht wohnenswert und darum möchte ich da auch nicht weiter drüber schreiben.

Dann hatten wir zum ersten Mal an diesem wirklich anstrengenden Tag Freizeit, um auf dem Broadway und Umgebung shoppen zu gehen. Wir entschieden uns für Chinatown wo wir natürlich alle zwei Meter im Stil von "Rolex, Rolex, Gucci Gucci" angesprochen wurden. Alles in allem auch nicht soo toll, aber ich bin auch nicht so der "Shoppingtyp" Tongue out.

Danach gab es Dinner in einem chinesischen Restaurant und im Vergleich zu der Pizza vom Vortag und dem Burger mit Pommes am Mittag war es der Horror. Ein vom äußeren her sehr gutes Restaurant, doch von den fünf oder sechs Speisen war meiner Meinung nach nur eine wirklich gut essbar. Naja, man kann es nicht ändern.

Es folgte aber doch noch ein Highlight an diesem Tag. Und das entschädigte auch für das Essen. Es ging zum Top of the Rock. Dem Rockefeller Center. 67 Stockwerke im Aufzug hinauf, der Schacht wid teilweise von blauem Licht erhellt und dann ist man auf der ersten Plattform dieses gigantischen Gebäudes mit Blick über die überall leuchtende Stadt und auf das in rot-grün angestrahlte Empire State Building. Den Anblick kann man nicht beschreiben, das muss man gesehen oder besser gesagt erlebt und gespürt haben. Die Bilder sind zwar nicht wirklich gut geworden aber ich glaube diesen Anblick werde ich mein Leben lang nicht mehr vergessen. Also wenn jemand von euch die Chance hat dorthinauf zu kommen: TU ES!!! Es ist wirklich ein großartiges Bild was sich dir bietet.

 

Aber auch so ein Anlick geht (leider) vorbei und somit waren wir um 21.30 Uhr wieder im Hotel, mit vielen Eindrücken und 12 Stunden Sighseeing im Gepäck.

Wir haben also noch Football geguckt. Wir hatten zum Glück einen auf unserm Zimmer, der selber spielt, sodass ich sogar einen Sinn in diesem ansonsten sinnlosen Gekloppe gesehen hab. Danke Tim Wink

 

Und dann ging es nach dem obligatorischen Anruf beim Zimmerservice wegen Wake-Up-Call auch wieder pennen.

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