20.4-20.5 Mayday and State

Hallo zusammen,

 

den letzten Monat ist nicht so viel passiert hier in Oregon.

Wir hatten noch zwei Treffen mit dem Robotics Team. Eins in der George- Fox Universität und eins in dem Flug- und Raumfahrtmuseum in McMinnville. Es waren beides Treffen für Technik Interessierte, einfach um den Leuten FTC näher zu bringen und mögliche Sponsoren für nächstes Jahr anzusprechen.

Das nächste Ereignis danach war wohl Mayday. Es wurde unsere Sporthalle geschmückt mit den Thema "Space", also mit Planeten und alles in schwarz und silber. Es wurde geübt für die einzelnen Dinge, die vorgetragen wurden und dann kam er, der 1.5.09.

Das ganze fing damit an, dass unser "Court" vorgestellt wurde. Also die Mädchen, welche zu Königin und Prinzessinen gewählt wurden mit den ranghöchsten männlichen Leuten (also Schulsprecher und Klassensprecher). Danach sollte unser Roboter die Krone nach vorne bringen, doch leider hat das nicht geklappt. Wir hatten schon bei den Proben Probleme und am Mayday haben wir es dann auch nicht zum laufen bekommen, sodass wir den Punkt leider streichen mussten.

Danach kamen die verschiedenen Aufführungen. Unser Tanzteam hat einen ihrer Tänze gezeigt, ein Junge hat mit verbundenen Augen ein ziemlich kompliziertes Stück auf dem Klavier gespielt, wir hatten Sänger, Bands, ein männliches Dance Team, was ziemlich lustig war und dann zum Abschluss den obligatorischen "Senior Waltz". Obwohl wir kleinere Probleme in den Proben hatten, hat es ziemlich gut geklappt.

Das war insgesamt ein ganz cooler Abend.

Desweiteren hatten wir unseren District Wettkampf am 7.5. Ich bin bei den 1500 m und 800 m angetreten. Erst hatten wir am Donnerstag Vorläufe wo ich es in den 800m in die Finals geschafft habe mit Platz 3 in meinem Rennen und einer Zeit von 2,13 min. Bei den Finals dann bin ich 9. in den 1500 m geworden (ich wurde als 12. schnellster aufgeführt, also Verbesserung) mit 4,36 min und in den 800m wurde ich 6. mit 2,15. Ich war nicht ganz zufrieden mit dem Rennen, aber ich sollte mich nicht beklagen, denke ich mal.

Damit habe ich es natürlich nicht zu State geschafft, doch insgesamt waren von Amity 7 Leute stark genug um das zu schaffen. Die Werfer Nikki (Kugel und Diskuss), Jonny (Diskuss), Dom (Speer) und die Läufer Jade (100, 200) Cristian (100), Valerie (100 Hürden) und Jon (400, 1500). Also eine ganz gute Anzahl von Athleten.

Und dann kam der Oregon State Wettkampf. Wir sind donnerstags (15.5) um 10.30 aus der Schule gekommen. Alle Teilnehmer und noch ein paar andere (u.a. ich) die einfach nur anfeuern und einen freien Tag in der Sonne genießen wollten. Das Wetter spielte mit, denn wir hatten strahlenden Sonnenschein und ca. 25°. Der erste Tag war dann schon ganz cool obwohl es alles nur Vorläufe waren. Jon hat es spielend in den 400 m ins Finale geschafft (mit 51,8 sek, einfach irre), Jade und Valerie sind beide in ihren Disziplinen im Finale und die Werfer waren nur für Samstag gesetzt. Einzig Cristian hatte keinen sehr guten Tag. Er war wohl zu nervös, also hat er leider einen Fehlstart produziert. Ich dachte, das würde nur zu einer Wiederholung führen, aber nein. Er wurde disqualifiziert für das Missgeschick. 

Samstags waren dann die finalen Läufe und Wettkämpfe. Das Wetter war gut wie Donnerstag und die Stimmung war auch super. Wir hatten insgesamt einen guten Tag. Nikki wurde 8. in ihren Disziplinen, Jonny 9., Valerie 6., Jade 5. und 7., Dom 4. und Jon 2. in den 1500 und 5. in den 400. Das klingt alles vllt nicht so gut, aber wenn man bedenkt, dass sie gegen die besten Athleten aus ganz Oregon angetreten sind ist das schon eine ziemlich gute Leistung.

Abends war ich dann noch mit Daniel, Nic und Eli bei Derek, wo wir an der Wii gezockt und TV geguckt haben. Und sonntags war dann mein letztes Treffen mit AYUSA hier in den USA. Wir waren dieses mal in einer christlichen Anlage mitten im Wald. Uns wurden also wieder Fragen gestellt nach dem Motto, "Was war schwer?", "Was würdet ihr anderen Austauschschülern empfehlen?", "Was hat sich bei DIR verändert?" und andere. Danach sollten wir noch aufschreiben was und was nicht wir vermissen werden. Zuletzt haben wir dann noch Dankeskarten für unsere Betreuerin und unseren Schulleiter gemacht und Erinnerungshefte wo jeder etwas reingeschrieben hat.

 

Und jetzte geht es hier langsam aber sicher dem Ende zu. In 3 1/2 Wochen werde ich meine Familie hier für vielleicht immer verlassen und im Moment kann ich es mir irgendwie gar nicht vorstellen wieder zurück in den deutschen Alltag zu kommen, wo ja vieles anders ist. Ich weiß nicht ob ich mich freuen soll oder nicht, aber eins weiß ich bestimmt, ich werde dieses Jahr hier nicht bereuen.

 

Das soll es dann auch mal wieder gewesen sein.

 

Bis dann

Matteo

7.3-19.4 Portland Seattle, Kalifornien und Atlanta Trips

Da bin ich mal wieder:

Tut mir leid, dass ich nicht öfter schreibe, aber ich habe hier viel zu viel um die Ohren.

Das nächste interessante Ereignis war ein Trip nach Portland & Seattle mit meiner Organisation AYUSA. 

Mittwochs (11.3) ging es los und zuerst ging es nach Portland. Dort haben sich die ganzen ATS aus den verschiedenen Gebieten getroffen, so dass wir insgesamt eine 40 Leute Gruppe waren. Erst waren wir im Portland Zoo, was nicht so interessant war.

Es war halt ein Zoo. Anschließend hatten wir eine Führung durch Portland was schon besser war. Wir haben uns zwar die Füße wund gelaufen und ich hab mir den A**** abgefroren, weil ich meine Jacke vergessen hatte…  aber interessant war es schon. Zum Beispiel haben die in Porland ein Gesetz, welches besagt, dass 2 % des Preises für ein Gebäude in Kunst investiert werden müssen.

So entstand z.B. folgende Statue

Das ist "Portlandia", das Wahrzeichen der Stadt. Sie ist nach der Freiheitsstatue die zweitgrößte Kupferstatue der USA.

Und auch sonst sieht man überall verschiedene künstlerische Objekte.

Diese Statue soll Glück bringen, doch wenn man länger als 5 Sekunden in seinem Schoß sitzt bringt er Pech.

Es gab dann auch noch Denkmäler von Präsidenten, bemalte Außenfassaden, die aussehen als wären sie in 3-D und und und. Insgesamt eine ziemlich schöne Stadt.

Portland hat außerdem drei einzigartige Parks. 1. einen Park nur für Frauen, weil sich die Damen beschwert hatten in den ’50er Jahren, dass sie sich nirgends ungestört treffen könnten. Es gibt dort sogar eine Toilette nur für Frauen. Direkt daneben haben dann die Herren der Schöpfung einen Park nur für Männer gebaut mit einer Toilette nur für Männer und damit war jeder zufrieden. Irgendwann hat die Stadt aber beschlossen das sei Blödsinn und hat die Parks und die Herren Toilette für Männer und Frauen freigegeben. Nur die Damentoilette ist und bleibt den Frauen vorbehalten.

Desweiteren gibt es in Portland den kleinsten Park der Welt:

Man könne darin sogar heiraten, wurde uns gesagt, jedoch nur einer nach dem anderen.

 

Hier ist noch ein Bild von unserer ganzen Gruppe. Wir waren aus Deutschland, Schweden, Norwegen, Finnland, Holland, Frankreich, Irak, Russland, China, Taiwan und noch einige andere.

Die letzte geplante Sache war dann Eislaufen in einer (zum Glück gut geheizten) Eishalle. Es war lustig zu sehen wie die Skandinavier über das Eis gerast sind während viele der Asiaten zum ersten Mal auf Schlittschuhen standen.

Abends ging es dann richtig Schlafplatz. Für die Jungen der Gruppe war das ein Gemeindezentrum einer Portland Kirche. Wir mussten da in Schlafsäcken in den Versammlungsräumen schlafen.

Am nächsten morgen gab es dann Frühstück bei McDonalds, was eigentlich gar nicht so schlecht war. 

 Anschließend ging es zu dem Nike – Haupquartier wo wir eine Führung hatten. Es war eine riesige Anlage mit Gebäuden, die alle nach berühmten Sportlern benannt wurden (Michal Jordan, Lance Armstrong, etc.). Sie haben dort Sportanlagen für Football, Fußball, Tennis, Golf und und und. Desweiteren, so wurde uns erzählt, kommen die Stars manchmal dorhin und es ist ihnen versichert, dass niemand sie belästigen wird. Wir trafen jedoch niemanden. 

Danach sind wir noch in den Nike Angestellten – Shop gegangen wo wir 50 % Rabbat bekommen haben (30 $ für ein ManU Shirt z.B.) Dort hat die ganze Gruppe ausgiebig Geld ausgegeben.

Der nächste Programmpunkt war der Multnomah Wasserfall (189m).

Es war komisch, weil man in der Sonne ankam, aber neben und an dem Wasserfall war Eis, so dass man aufpassen musste wo man hintritt.

Man konnte dann eine 3 km Wanderung zur Spitze machen, wo wir noch dieses Foto gemacht haben. Oben war es aber nicht so interessant, obwohl der Ausblick toll war.

Danach waren wir dann essen in einem ziemlich guten "All-You-Can-Eat" Restaurant. Es gab ziemloch viel Auswahl, vor allem bei den Desserts und wir haben uns alle die Bäuche vollgeschlagen. Als ich jedoch wiederkam vom dritten (oder vierten) Nachtisch holen war die ganze Gruppe weg. Sie hatten das Restaurant verlassen und mich offenbar vergessen. Sie haben aber auf dem Parkplatz schon nach mir gesucht, also war ich nur sauer weil mir mein Dessert durch die Lappen gegangen war.

 

Am nächsten Morgen ging es dann Richtung Seattle. Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten ging es zum "Science-Fiction & EMP Museum". Die erste Hälfte beschäftigte sich mit Star Wars und Start Trek Sachen. Sie hatten zum Beispiel ET und R2-D2 als Statuen und Waffen aus dem ganzen Star Trek Filmen und und und. Ich fand es ziemlich cool.

Der zweite Teil war dann auf Musik bezogen. Es gab einen Bereich mit Gitarren von den ersten aus irgendeinem Jahrhundert bis zu modernen Gitarren. Es war ziemlich cool die verschiedenen Styles zu sehen. Außerdem gab es einen Bühne wo man als Band auftreten konnte und seinen gewählten Song singen konnte. Es gab dort drin zudem Schlagzeug, Gitarre und Keyboard. Wir sind mit einer Gruppe von ca 20 Leuten dorthin und haben "Hey Ya" von Outkast zum besten gegeben.

Dann ging es zu einer Tour durch Seattle in einem Amphibienfahrzeug in Entenform. Wir hatten einen gut gelaunten Guide der mit Musik für Stimmung gesorgt und uns die wichtigsten Plätze gezeigt hat. Unter anderem das Stadion der Seattle Seahawks (Football), den besten Arbeiter der Stadt [eine Statue, die alle 15 sek einen Hammer auf ein Pult schlägt, das ganze Jahr abgesehen vom "Labor Day" (Tag der Arbeit), da wird er ausgeschaltet], die Space Needle (später mehr), den Hafen und einige andere. Wir sind dann auch auf den stadtinternen See gefahren. Dort wurde in einem kleinen Haus der Film "Schlaflos in Seattle" gedreht. Eine findige Frau hat das Gebäude für $ 600.000 gekauft und eine Woche vor der Tour es für $ 2,5 mio wieder verkauft. So macht man also Geld in Seattle. Außerdem wollte eine Frau an dem See leben, die Stadt wollte jedoch nicht mehr Häuser sondern nur Hausboote. Also hat sie ihr Haus so gebaut, dass sie das ganze Haus als Boot benutzen kann (theoretisch) und jetzt muss sie einmal im Jahr beweisen dass es ein Hausboot ist und zur Mitte des Sees und zurück fahren. Den Rest des Jahres bleibt sie wo sie ist.
Danach ging es zu Space Needle. Das ist eine große Aussichtsplattform und das Wahrzeichen der Stadt. Der höchste Punkt misst 184,4 m und die Plattform ist in 158,5 m Höhe. Man hate einen echt tollen Ausblick dort oben.
Abends gab es dann den meiner Meinung nach besten Teil der Reise. Es ging zu einer Laser Show. Soll heißen, man ist in einem Gebäude mit runder Decke und es wird laute Queen – Musik gespielt und dazu kommen Laser an der Decke die es ein unvergessliches Erlebnis machen. Man kann es schwer beschreiben aber es war einfach gigantisch.
Den Rest des Abends  haben wir dann im hotelinternen Pool verbracht.
Der letzte Tag war nicht so aufregend. Zuerst waren wir in einem Aquarium, anschließend sind wir mit einer Fähre über den See und wieder zurück gefahren und dann haben wir den "Farmer’s Market" besucht. In einem großen Gebäude waren dort unzählige kleine Shops wo man alles mögliche kaufen konnte, es hatte schon fast Ähnlichkeit mit einem türkischen Basar, und daneben war dann noch ein Fischmarkt welchen wir jedoch nicht besucht haben.
Abschließend waren wir noch Dessert essen in einem "Regenwald Restaurant". Dort ist alles urwaldlich geschmückt, es gibt Elefanten und Krokodile, Bäume, alles ist grün und man kommt sich wirklich vor wie im Urwald. Und dort gab es ein richtig gutes Dessert. Brownies (Schokokekse) mit Vanille –  Eis. Klingt nicht nach viel, schmeckte aber köstlich.
Und das war auch das Ende meines Trips.
Die nächste Woche (19.3) hatte ich meinen ersten Leichtathletikwettkampf. Ich sollte die 400 m und die 800 m laufen. Darum hatte ich den Tag vorher erstmal Training mit Startblöcken (wäre das nicht gewesen, hätte ich mich wahrscheinlich beim Start auf die Nase gelegt). So jedoch war ich präpariert und motiviert und zu allem bereit. Es ist dann auch ganz gut gelaufen. Die 400 m in 60,04 sek und die 800 m in 2,22 min. Vor allem die 800 m Zeit ist jedoch verbesserungsfähig, mal sehen was sich da noch machen lässt. 
Dann hatten wir mal wieder Ferien. Spring Break. Samstag morgens ging es los Richtung Kalifornien zu den Redwoods mit meiner Hostfam. Nach 6 Stunden Fahrt waren wir in Kalifornien und das erste was wir sahen, als wir die Grenze passiert hatten, war … Schnee!!! Ich konnte es nicht glauben, doch es war wirklich Schnee. Ich hatte fast nur T-Shirts gepackt. Zum Glück war der Schnee nur von kurzer Dauer und als wir zu unserem Zielort kamen war es sonnig und keine Spur mehr von Schnee. Wir haben jedoch noch kurz davor gestoppt und uns die Beine auf einem kleinen Wanderweg vertreten. Dabei ist dann auch dieses Bild entstanden
Das Wandern war auch ganz schön, bis wir angefangen haben Steine übers Wasser zu flitschen. Ich bückte mich um einen schönen Stein aufzuheben und schwupps, meine Kamera fiel aus meiner Tasche auf zwei Steine und hat sich seitdem standhaft geweigert zu funktionieren. 
Naja, von da an konnte es zum Glück nur noch besser werden.
Unser Appartment war zwar klein aber gut gelegen. Zwei Schlafzimmer, zwei Badezimmer eine kleine Küche und ein Wohnzimmer, wo Lea geschlafen hat.
Am nächsten Tag haben wir zum ersten Mal die Redwoods richtig gesehen. Wir sind 8 km gewandert und was haben wir gesehen? Bäume! Große  Bäume! Riesige Bäume!!!
 
Es war fantastisch. Es ist wirklich erstaunlich, wie groß Bäume wachsen können. Am Ende des Pfades kamen wir zu einer kleinen Wasserquelle wo wir dann Mittag gegessen haben. Und wie es der Zufall will, trafen wir dort auch eine andere Austauschschülerin aus Italien.
 
Abends waren wir dann noch Pizza essen in dem (wie wir später herausfanden) teuersten Restaurant der Stadt (und es war noch nicht einmal soooo gut).
Der nächste Tag war dann schon härter. Dieses Mal waren ungefähr 20 km geplant. Erst sind wir ca. 8 km durch die Redwoods gelaufen, dann kamen wir zu einem Tal welches grundsätzlich ein Fluss war. Wir kamen uns vor wie in einem Mario Game. Springen und Rennen (oder für uns wandern) und versuchen, keine nassen Füße zu bekommen.
Pause am Ende des Tales:
Das war so ziemlich der beste Teil des ganzen Urlaubs. Anschließend ging es noch ca 3 km am Strand entlang und dann wieder 8 km zurück. Es war ein wirklich anstrengender Tag.
Mittwochs haben wir dann frei genommen und gelesen, TV geschaut und ein bisschen Frisbee am Strand gespielt.
Donnerstags waren wir zum Whale Watching und wir haben sogar ein paar Wale gesehen und wieder eine kleine Wanderung. Das Abendessen war diese Mal Hot Dogs am Strand überm Lagerfeuer braten. Zum Nachtisch noch Marshmallows und das war der Tag.
Freitags sind wir dann ca 8 km gewandert aber nicht im Wald sondern am Strand gewesen. Es war zwar windig und kühl aber sonst ganz cool.
 
Noch ein paar mehr Bilder von unserm Urlaub:
 
 
Am Samstags ging es dann schon wieder nach Hause. In Süd Oregon haben wir noch bei den Oregon – Tropfsteinhöhlen Halt gemacht. Die Höhlen waren ganz cool, besonders als unser Tour -Guide das Licht ausgemacht hat und man sich vorstellen konnte wie sich der Entdecker gefühlt hatte. Die Höhle wurde entdeckt, als Elijah Davidson seinem Hund, der einen Bären verfolgte, in eine Höhle hinterhergerannt ist und erst nach sieben Stunden wieder herauskam.
 
Und dann waren die Ferien auch wieder vorbei. Schule fing wieder an und damit auch Training. Montags ist immer schnelles Workout während Dienstag, Mittwoch und Freitag entweder Kraftraum oder nur 5 km gelaufen werden.
Unser nächster Wettbewerb war dann ein Heimspiel. Mittwochs wurde alles schon aufgebaut und die Stimmung am Donnerstag war richtig gut. Ich bin dieses Mal die 1500m, 800 m und 4×400 m gelaufen. In den 1500 m wurde ich 1. in meinem Rennen und 4. insgesamt mit 4,54 min und in den 800 wurde ich 4. mit 2,23 min und in der Staffel wurde unser Team 2. Das klingt gut, aber leider wurden wir dadurch nur 2. in dem Wettbwerb. Vor dem Staffel – Rennen waren wir unentschieden mit Dayton und das Team besiegte uns. Naja, wir haben alles versucht.
Der nächste Wettbewerb lief dann wieder ziemlich gut für uns. Ich bin die 1500 in 4,45 min und die 3000 in 10,24 min. Insgesamt hat Amity diese Mal gewonnen.
An den Wochenenden in dieser Zeit hieß es arbeiten an unserm Roboter. Wir hatten ein Trainingstreffen in der Schule, wo wir interessierten Leuten unseren Roboter gezeigt haben. Der autonomous Modus funktioniert jetzt theoretisch und wir haben noch einige Verbesserungen vorgenommen, z.B. zwei Stäbe, die uns helfen uns wieder aufzurichten wenn wir umfallen sollten. Desweiteren haben wir das Design verbessert und die Seiten in den Amity Farben Blau Weiß angemalt. Außerdem war dann ja auch noch Ostern. Das wird hier zwar nicht mit Osterfeuer gefeiert, aber Eier werden angemalt und jeder hat einen Osterkorb mit Süßigkeiten und einem kleinen Geschenk (ich habe ein T-Shirt mit Oregons Bergen darauf bekommen) bekommen welchen wir am Ostersonntag suchen mussten. Danach sind wir noch in die Kirche gegangen wo es ein kleines Schauspiel gab wi Jesus seinen Jüngern erschienen ist nachdem er auferstandn war und das war dann auch mein Ostern hier in Oregon.
 
Letzte Arbeiten zwei Tage vor Abflug
 
Am Dienstag (14.4) ging es los Richtung Portland Flughafen. Nach einem fünf Stunden Flug und 8.00 Ortszeit waren wir dann endlich in Atlanta, Georgia. Es ging mit unserer großen Box, in welcher der Bot verschickt wurde, als erstes in die U-Bahn. Und ich, clever wie ich bin, hab es geschafft, an einer Station herauszurennen und zu versuchen am nächsten Eingang der Bahn wieder reinzukommen. Hat leider nicht geklappt. Die Tür hat sich vor meiner Nase geschlossen und meine Freunde haben mir noch zugewinkt und ich musste auf die nächste Bahn warten. Zum Glück haben die andern an der Endstation auf mich gewartet und nachdem ich mir ihr Lachen anhören musste konnten wir uns endlich auf den Weg zum Hotel machen.
Abends haben wir bei einem Griechen ein wirklich gutes Abendessen gehabt und dann ging es ins Bett.
Am nächsten Tag haben wir uns vorbereitet um den Richtern eine Präsentation unseres Roboters zu geben.
 
Unser Pool
 
Um 15.00 waren wir zum ersten Mal am "Georgia Dome" wo wir unseren eigenen Bereich (Pit) hatten um zu arbeiten und uns auszubreiten. Wir haben unser Poster mit Lichterkette befestigt, damit auch wirklich JEDER weiß, dass wir da sind.
 
Das ist der eorgia Dome von innen
 
und das ist unser "Pit" als wirInformationen auswerten
An dem Tag war dann nichts besonderes mehr, der Wettbewerb für uns sollte erst Donnerstags anfangen.
Darum haben wir uns am nächsten morgen schon früh auf  die Socken gemacht, da wir für 9.30 Uhr bei den Richtern gemeldet waren. Die Präsentation ist auch ziemlich gut gelaufen und wir haben uns auf unser erstes Match gefreut.
 
Wir mit den Richtern
Naja, das war dann nicht so beeindruckend. Da wir vergaßen unseren Roboter anzuschalten Embarassed standen wir die ganze erste Runde nur rum. Immerhin konnte es nur besser werden. Wir sind also zurück zu den Pits (da wo wir arbeiten) gegangen und haben weitergemacht Informationen über die anderen Teams zu sammeln. Was sie können, wie gut sie scoren und und und. Das zweite und dritte Match war dann besser. Wir haben zwar nur einmal gewonnen und der autonomous modus funktionierte immer noch nicht, aber immerhin konnten wir teilnehmen.
 
eines unserer Matches
Freitag waren dann die letzten drei Matches. Einmal haben wir gewonnen, einmal verloren und das dritte Mal (wir wissen bis heute nicht warum) hat unser Bot gar nichts gemacht (wir haben totzdem gewonnen). Insgesamt also eine ernüchternde Bilanz. Wir wurden dann auch erwartungsgemäß nicht fürs Finale gepickt. Aber wir hatten trotzdem eine schöne und lehrreiche Zeit. Wir waren einfach nicht gut genug, aber das Team hat sich als Ziel gesetzt nächstes Jahr wieder zu kommen und besser als dieses Jahr abzuschneiden (Platz 51 von 100).
Samstags hatten wir dann einen Tag Ferien. Morgens waren wir im Hotel und nachmittags sind wir in das Coca Cola Museum gegangen. Dort konnte man die ganze Geschichte von Coca Cola erleben. Es gab ein 4 D Movie (was ziemlich cool war), einen Bereich der von der Erfindung von Coca Cola über die "New Coke" bis hin zur heutigen Zeit ging. Außerdem hatten sie eine Miniatur Cola Fabrik und vor allem einen Bereich wo man 64!!! verschiedene Sorten von Cola und Cola Unterprodukten testen konnte. Sie hatten einige wirklich gute aus Asien da und aus Deutschland gab es Mezzo Mix. Das schlimmste, ich würde es noch nicht einmal Getränk sondern eher eklige Medizin nennen, kam aus Italien und wurde "Beverly" genannt. Also wenn ihr das irgendwann mal auf der Getränkekarte sehen solltet, bestellt etwas anderes!!!
Abends gab es dann ein großes Fest, was jedes Jahr zu Ehren von FIRST (die organisieren den ganzen Roboter Kram) gehalten wird. Es gab viele Spiele, Buffet, Stand-Up-Komik, Feuerspucken und am Ende gab es ein gigantisches Feuerwerk. Es war ein wirklich gelungener Abschluss der Woche. Und dann ging es wieder zurück in den Alltagstrott. Wir haben Einladungen von einer Universität sowie einem Museum bekommen, um unsern Roboter vorzuführen und evtl neue Sponsoren zu finden und damit wird dann meine Zeit im Robotics Team auch dem Ende zu gehen.
 
Das wars dann auch mal wieder. Bilder folgen so schnell wie irgendwie möglich (ich muss sie von Craigs Kamera auf meinen Laptop bekommen.
Bis dann
Matteo

7.2. – 7.3. Ski laufen, Robotics Wettbewerb, Spendenaktionen und Walzer

Hallo Leute, ich muss mich entschuldigen, aber ich konnte mich die letzte Zeit einfach nicht motivieren hier reinzuschreiben. Darum werde ich jetzt einfach mal den letzten Monat zusammenfassen.

 

Skiing:

Wir waren noch zwei mal Ski laufen seitdem. Vom 13.-16. sind wir wieder am Mt. Hood gewesen und Sarah und Rachel sind gekommen. Es war ein ziemlich cooles Wochenende. Im Boarder Park, wo die Leute Tricks und große Sprünge machen können hatten sie 5 ungefähr 10 m hohe Sprünge angebracht und es war ziemlich cool darüber zu fliegen. Wir hatten das Wochenende auch ziemlich viel Schnee und es war einfach cool.

Das nächste mal war am 28. Zach, Craig und ich sind am Freitag den 27. abends hochgefahren und wollten noch den letzten Tag in unserem Appartment genießen (wir hatten es nur für Januar/Februar gemietet). Es war aber ein ziemlicher Reinfall für Zach und mich. Der Schnee war nicht berauschend und unsere Muskeln waren noch ziemlich kaputt wegen Baseball und Track Practice. Darum sind wir Samstag schon nach nur 3 Stunden wieder zum Auto gegangen und haben gelesen. Aber zumindest Craig hatte seinen Spaß.

Wir werden aber wohl noch manchmal für einen Tag hochfahren, nur mit Übernachtung wird jetzt leider nicht mehr klappen.

 

Robotics:

Das waren jetzt die wichtigsten Dinge im letzten Monat. Erst hatten wir am 21. ein Treffen mit fünf anderen Teams in Amity um zu sehen,was alles funktioniert, um Ratschläge zu bekommen usw.

Wir hatten unser Feld aufgebaut, welches Gerry, der Leiter des Middle School Teams, gebaut hatte und konnten dann endlich unseren Roboter testen, weil wir vorher immer Probleme hatten ihn zu steuern. Ich wurde vom Team zum Fahrer auserkoren und hab mich mit der Steuerung vertraut gemacht. Es gab dann noch Pizza, welche Gerry von seinem eigenen Pizza Laden gebracht hatte.

Das war zwar ein langer, aber erfolgreicher Tag, doch er war noch nicht vorbei. Denn abends haben Craig, Zach und ich noch bis 12 Uhr zusammengesessen um den autonomous modus fertig zu stellen. In dem Wettbewerb gibt es erst 30 sek wo die Teams nichts machen können, sondern nur ein Programm laufen lassen, welches dem Roboter sagt wohin zu fahren ist. Dafür bekommt man dann auch mehr Punkte wenn man scored. Und das nennt sich autonomous modus. Wir saßen also in der Garage und haben ein wenig herumgetüftelt.

Sonntag Morgen mussten wir wieder um 5.30 Uhr aufstehen, weil wir heute State Wettbewerb in Robotics hatten. Wir mussten nämlich um 8.00 Uhr da sein um unseren Roboter einzuchecken. Und dann gab es noch einiges zu tun. Zach und ich hatten am vorherigen Abend noch einige Sachen herausgefunden, die verbessert werden konnten. Außerdem mussten wir mit drei Richtern reden über wie wir unseren Roboter gebaut haben, Probleme, was wir gelernt haben und solches Zeug. Dann gab es noch Hardware und Software Check, wo sie getestet haben, ob der Roboter den Regeln entspricht und solches Zeug. Und irgendwann ging der Wettbeweb los. Die Veranstalter haben jedem Team drei Wettkämpfe gegeben, mit verschiedenen Partnern. Unser Roboter hat auch ziemlich gut funktioniert, obwohl unser autonomous modus aus irgendwelchen undefinierbaren Gründen nicht funktioniert hat. Leider waren unsere Partner dafür der letzte Dreck. Soll heißen, dass wir zwar immer viele Punkte geholt haben, aber trotzdem zwei mal verloren haben.

Das war jedoch glücklicherweise nur der erste Teil des Tages. Nach den Wettbewerben war dann die Auswahl. Soll heißen, dass die besten 24 Teams (von 35), wir waren Platz 21, also gerade noch drin. Dann haben die besten Teams ihre Allianzen gewählt, denn für die finale Runde brauchte jedes Team zwei Allianzpartner. Wir wurden von dem zweitbesten Team gepickt und waren dadurch im Finale.

Und dann hat unsere Allianz angefangen zu gewinnen.

Wir haben jedes Match gewonnen, und sind so mit unserer Allianz State Champion geworden. Es gab ne Trophäe und für jeden des gewinnenden Teams ne Medaille. Außerdem hat unser Team noch den Connect Award bekommen, weil wir ziemlich viel Geld bekommen haben von unsern Sponsoren.

Zudem gab es für unsern Allianzleader eine Einladung zu dem Wettbewerb der besten Robotics Teams der Welt in Atlanta. Wir als zweites Team der Allianz sind in nen Lostopf gekommen für das selbe Ding. Und wer hätte es gedacht, letzte Woche haben wir die Nachricht bekommen, dass wir ebenfalls fahren werden!!! 

Das Problem ist, dass wir ca $ 8000 haben müssen damit wir alle fahren können. Deshalb haben wir angefangen Firmen hier im Umkreis anzuschreiben so nach dem Motto "Wollt ihr Amity Robotics sponsorn?" Bis jetzt haben wir schon gute $ 6000 zusammen, also ziemlich viel für eine Woche. Das wird dann irgendwann im April sein.

 

In der Schule war in letzter Zeit nicht so viel besonderes. Wir haben im Moment einige Projekte um Spenden für ein Kinderkrankenhaus in der Nachbarstadt zu sammeln. Es gab z.B. einen "Game Day" wo man für $ 2.50 aus einer Schulstunde rauskonnte um in der Cafeteria Videogames zu spielen und nächste Woche ist "Olympics Week", was genau das ist weiß ich aber nicht.

Außerdem lernen die ganzen Seniors, also der Jahrgang der Ende diesen Jahres den Abschluss bekommt, im Moment Walzer für Mayday. Mayday wird veranstaltet um aus irgendwelchen Gründen den Mai einzuleiten. Es gibt dann eine größere Fete mit Tanzen und großem Buffet und sowas alles. Darum gibt es jetzt drei mal die Woche modifizierten Stundenplan. Die Stunden sind alle 5 min kürzer und Lunch ist 30 min länger. Darum sind alle jüngeren Jahrgänge ziemlich glücklich, doch für die seniors ist Lunch die selbe Länge, da die erste halbe Stunde Walzer Practice ist.

Desweiteren haben jetzt die Frühlingssportarten angefangen. Ich mache Leichtathletik und Zach macht Baseball, weshalb wir wieder erst um 6.30 Uhr jeden Abend zu Hause sind.

Und nächste Woche geht es für mich mit AYUSA zu einem Portland/Seattle Trip für fünf Tage. Wird bestimmt auch ganz cool

So, das wars dann auch schon wieder.

Bis bald

Matteo

21.1. – 6.2. Snowboard fahren und Superbowl

Mittwoch, 21.1

 

Heute hatte ich meine erste Semesterprüfung (= Final), Spanisch II. Darum war der Stundenplan anders, da wir pro Final 90 min Zeit haben. Es war ziemlich lang, denn die Hälfte meiner Klasse ist nicht fertig geworden (ich habe es so gerade geschafft), aber ich habe trotzdem ein gutes Gefühl.

Nach der Schule bin ich dann noch 3 Meilen gelaufen und abends zu Hause gabs dann nichts besonderes mehr.

 

Donnerstag 22.1

Heute ging es richtig los mit Finals. Vor der Schule habe ich mich mit meinen Freunden bei Daniel getroffen und wir haben ne Stunde Wii gezockt, da wir erst um 9.00 Uhr anfangen.

Und dann hieß es Government (ganz ok, da wir unsere Notizen und unser Buch benutzen durften), 15 min Pause, Pre Calculus (schon schwieriger und viel länger), ich habe 40 min von meiner Lunch Zeit genutzt um fertig zu werden. Danach, als ich zum Mittagessen gehen wollte, hat mich dann unsere Sekretärin aufgehalten und hat mir deutsche Lebkuchenplätzchen gegeben. "Eine Frau hat die für dich abgegeben, deine Hostmom weiß darüber Bescheid." Ok, dachte ich mir nur. Es hat sich dann später herausgestellt, dass die deutsche Frau aus unserer Gemeinde die von ihren Verwandten bekommen hat und mir ein paar hat zukommen lassen.

Nach Lunch hatte ich dann noch meine Englisch Prüfung, welche aber nicht wirklich ein Final war, da Mr V meinte wir hätten genug Stress gehabt mit unserem Junior Research Paper. Soll heißen wir hatten nur eine Aufgabe und das wars.

Anschließend dann wieder Workout, 4 Meilen und von 5 bis 8 Robotics.

 

Freitag 23.1

Oceanography Final, ganz ok, halt ein dummes Fach, aber Pech gehabt. U.S. History Final, ziemlich easy. Ich war schnell ferig und dass wir Notizen benutzen konnten ist halt einfach. Und in Rec Sports haben wir nur Basketball gespielt.

Nach der Schule ging es dann mit Lea und Celeste auf Richtung Mt Hood. Craig und Zach hatten Schneecampen mit den Boyscouts für Samstag geplant und wollten Sonntag nachkommen. Also auf gehts. Abends angekommen, Pizza gegessen, um 8.30 vorm TV eingeschlafen und schlauerweise pennen gegangen.

 

Samstag 24.1

Heute sollte ich mich als Lehrer versuchen. Lea und ich hatten geplant uns Snowboards auszuleihen. Und es war ein richtig lustiger Tag. Wir waren natürlich den halben Tag nur auf dem Anfängerhügel aber nach und nach wurde sie besser und ich war gar nicht so schlecht als "Lehrer". Wir sind dann auch unabsichtlicherweise auf eine schwarze (=schwere) Piste gegangen und auch das haben wir überlebt. Das einzig nicht so schöne war, dass ich von einem zu schnellen Boarder überfahren wurde. Ich bin aufgestanden, wollte losfahren als er mir in den Rücken knallte, der Idiot. Das und Leas Probleme mit ihrem Knie (sie ist zu oft drauf gefallen) haben dann dazu geführt, dass wir irgendwann aufgehört haben.

Aber alles in allem hatten wir schon ne gute Zeit.

 

Sonntag 25.1

Da wir beide heute ein bisschen schmerzvoll waren, hatten wir beschlossen heute frei zu machen und einfach nur im Appartment zu bleiben. Um 11 Uhr sind dann Zach und Craig auch angekommen, TV angeschaltet und bis 18 Uhr nicht mehr ausgeschaltet. Ich bin dann irgendwann hoch gegangen um zu lesen. Der Tag ist dann so vorbeigeplätschert ohne Besonderheiten.

 

Montag 26.1

Wir hatten heute mal wieder frei weshalb wir noch immer in unserm Appartment waren. Also ging es wieder auf die Piste. Es war a*schkalt und windig. Deshalb sind wir nur auf einer Piste geblieben, welche vom Wind abgeschirmt war. Wir hatten trotzdem Spaß und abends ging es wieder nach Hause.

 

Dienstag 27.1

Heute gab es unsere Finals zurück. Government und Oceanography: B, Pre-Calculus, U.S. History, English und Spanish: A. Also gut gelaufen.

Und nach der Schule wieder 3 Meilen gelaufen.

 

Mittwoch 28.1

Heute ist mal was aufregendes auf dem Weg zur Schule passiert. Wir waren auf der Hauptstraße und haben nur einen der Schulbusse an der Seite stehen sehen und als wir ihn passiert hatten, sahen wir dann, dass dahinter ein Auto auf der Seite im Straßengraben lag. Eine Person war noch drin, schien aber unverletzt und Feuerwehr war auch schon da. Es sah ziemlich merkwürdig aus, aber wie gesagt es ist wohl nichts passiert.

In der Schule haben wir dann mit einem Projekt in English angefangen. Wir werden mal wieder recherchieren und ein Referat darüber machen. Mein Thema ist KZ’s in WWII.

Nach der Schule habe ich dann noch mit Zach Rockband gespielt und das wars mal wieder.

 

Donnerstag 29.1

Wieder mal eine Trainingseinheit mit Coach nach der Schule und abends Robotics, doch wir haben fast nichts geschafft, was ärgerlich ist.

 

Freitag 30.1

wahrscheinlich wieder mal nichts.

 

Samstag 31.1

Heute hatten wir unsern ersten Robotics Wettbewerb. Also frühmorgens auf Richtung Eugene. Dort angekommen haben wir dann unsere ganzen Sachen abgeladen und angefangen zu arbeiten. Denn der Wettbewerb ist nicht so viel Wettbewerb sondern vielmehr am Robot arbeiten und Ideen von anderen Robotern bekommen. Es war ein ganz cooler Tag. Unsere Robot funktioniert ganz gut, auch wenn wir noch einiges an Arbeit reinstecken werden müssen. Anschließend gab es dann noch Eis bei Dary Queen, so ner ziemlich guten Fast Food Kette die sich auf Eiscreme konzentriert.

Wieder zu Hause bin ich dann an der Schule geblieben, da Dana und ein paar andere Leute von der "National Honor Society" (so ne Grupee von ziemlich schlauen Kids) eine Movie Night geplant hatten. Da haben wir dann X-Men I und X-Men II geguckt.

 

Sonntag 1.2

Superbowl!!!

Das heißt es ist das größte Sportereignis der USA. Vorher habe ich noch ne halbe Stunde im Weinberg gearbeitet und dann um 15.00 Uhr Ortszeit ging es los. Pittsburgh Steeler, für die habe ich gejubelt, vs. Arizona Cardinals, für die waren die andern. Es war ein ziemlich cooles Spiel. Es gab einen 100 Yard Return der Steelers, zwei Touchdowns in den letzten 5 min und es war wirklich spannend. Am Ende haben die Steelers 27:23 gewonnen. Es war klasse und nach 4!!! Stunden war es vorbei. Danach hatte ich dann noch Hausaufgaben und dann war der Tag auch vorbei.

 

Montag 2.2

Egtl wollte ich heute nach der Schule wieder laufen, doch da Craig für Dienstag die Mexikaner zum Äste schneiden bestellt hatte, sollten wir alle helfen noch die Seile, die die Äste zusammenhalten, heruauszuziehen. Wir alle war dann nur ich, da Craig arbeitet und Zach und Lea einen Zahnarzt Termin hatten. Ich habe also den ganzen Nachmittag damit verbracht den Weinberg zu bearbeiten und war dann abends einfach nur noch genervt. Dann abends noch eine ziemlich bekloppte "3-D Version" von Chuck geguckt und dann ins Bett.

 

Dienstag 3.2

Diesmal gab es nach der Schule ein kleines Problem. Celeste hatte das Haus abgeschlossen und war mit Lea bei einem Basketball Spiel und Zach, sein Freund Alex und ich haben den Bus nach Hause genommen. Und wir standen vor verschlossenen Toren. Wir haben also alle Türen ausprobiert und schließlich sind wir aufs Dach geklettert wo glücklicherweise ein offenes Fenster war.

 

Mittwoch 4.2

Heute hatte ich einen History Test, welcher aber ziemlich easy war, da es wie immer "open notes" war.

 

Donnerstag 5.2

Nach der Schule gab es diesmal ein ziemlich anstrengendes Workout mit Coach und anschließend wieder Robotics. 

 

Freitag 6.2

Heute in der Schule hatten nen paar Freunde von mir ihre Debatte in ihrer English Klasse. Darum hatten Jon und ich beschlossen aus unseren Klassen herauszukommen um die Debatte zu gucken. Hat geklappt, ich hatte kein Rec Sports und Jon aus Health. Außerdem kamen noch Nic und Les ebenfalls um zu gucken. Also Publikum war vorhanden.

Und alles nur um eine Debatte zu sehen ob Aliens existieren oder nicht. Es war wirklich lustig. Die Zusammenfassung des Pro Alien Teams war eine Szene aus "Krieg der Welten" wo die Aliens das Haus mit den Leuten drin durchsuchen und ihr Satz war. "Das ist der Beweis, das Aliens existieren, ihr habt es ja gerade alle gesehen." Also ziemlich verpeilt, aber schon lustig insgesamt.

Nach der Schule ging es dann nach Hause und ich habe angefangen hier reinzuschreiben.

 

Das wars auch schon wieder.

So far

Matteo

5.1-20.1 Weihnachtsdeko wegpacken und Ski fahren

Ich bins mal wieder Laughing

 

5 -7.1

Es ist nichts außergewöhnliches passiert. Es waren halt die ersten Schultage und viele Lehrer waren ein bisschen gestresst wegen der fehlenden Woche. Damit wir keine Tage am Ende des Jahres nachholen müssen hat sich der Schuldistrikt jetzt entschieden jeweils einen freien Tag im Jan. Feb. und März zu canceln.

Am Montag war dann auch mein erstes Workout nach langer Pause. Mit Langsicht auf die Track (Leichtathletik) Saison wollen wir uns zwei mal die Woche mit Coach treffen um wieder "in Form zu kommen".

Am Mittwoch habe ich dann noch zusammen mit Zach Thank You Karten geschrieben an meine "amerikanische Verwandschaft". Ich fand es nicht so toll, weil die Nachrichten einfach waren "Vielen Dank fürs Geschenk. Ich benutze es den ganzen Tag./Ich werde das Geld gut investieren. Nochmal Danke Matteo" Sehr billig, aber egal.

 

Donnerstag 8.1

Nach der Schule war heute das nächste Training. Anschließend musste ich noch in der Schule bleiben wegen Robotics und darum haben Nic, Aaron und ich die Zeit genutzt um beim Mexikaner essen zu gehen. Und ich muss sagen es hat mir richtig gut geschmeckt. Dann war wieder Robotics und dann ging es wieder nach Hause.

 

Freitag 9.1

Heute war in Englisch die erste Debatte angesagt. Und meine Gruppe durfte natürlich anfangen eine halbe Stunde zu debattieren. Meinen Partner habe ich Anfang dieser Woche rausgeworfen, weil er noch gar nichts gemacht hatte bis dahin und darum durfte ich alleine arbeiten. Es ist ganz gut gelaufen glaube ich und es hat sogar ein bisschen Spaß gemacht.

 

Samstag 10.1

Heute bin ich gegen Mittag mit Celeste, Lea und Zach nach McMinnville gefahren um recyclebaren Müll abzuliefern. Wir wollten egtl. um 12.30 zurück sein, weil dann Zachs Freund Alex kommen wollte um an Robotics zu arbeiten. Da wir jedoch erst um 1.00 zurück waren und Craig im Keller gearbeitet hatte, war Alex schon wieder weg. Dann hat Celeste noch festgestellt, dass sie eine Box in McMinnville vergessen hatte. Durch diese ganzen Dinge war die Stimmung dann auch ein wenig im Keller, zumal wir auch noch Robotics hatten.

Dort haben wir dann aber auch einiges geschafft und unser Roboter sieht jetzt endlich auch aus wie einer.

 

Sonntag 11.1

Heute war Weinachtsbeleuchtung abnehmen angesagt. Soll heißen wir haben die ganzen Weihnachtsketten und alles weihnachtliche von draußen und drinnen wieder weg gepackt.

Abends war dann noch die Familie Ojua zum Abendessen hier.

 

Montag 12.1

ist wohl nichts besonderes passiert.

 

Dienstag 13.1

Ich fühlte mich gestern schon nicht besonders gut und habe mir wohl eine kleine Erkältung eingefangen mit ziemlich verschnupfter Nase und Husten und allem drum und dran. Ansonsten gab es in der Schule heute eine College Präsentation, wo eine Frau vorbeikam, die uns alles mögliche über Colleges erzählt hat. War nicht wirklich interessant, aber muss halt sein.

Außerdem habe ich einen Pre Calc Test mit 100 % wiederbekommen, was dnan schon zum besseren Teil des Tages zählt.

 

Mittwoch 14.1

Heute hatte ich nach der Schule nichts anderes zu tun als zu lernen, weil morgen ein größerer Government Test ansteht.

 

Donnerstag 15.1

Test ist gut gelaufen und meine Erkältung wird auch wieder besser. Nach der Schule sollte ich egtl. zu Frisör gehen, hatte das aber schon wieder verdrängt weshalb Celeste und Zach erst mal die halbe Schule nach mir abgesucht haben. 

Nach dem Termin bin ich dann noch zu einem kleinen Track Work Out gegangen, jedoch nur zwei Meilen, da ich noch nicht ganz fit bin. Dann gab es wieder Robotics und anschließend wollte ich egtl nur nach Hause. Doch da Lea bei dem Konzert in unserer Schule mitgespielt hat mussten wir noch da bleiben, bis das Konzert vorbei war.

 

Freitag 16.1

Nach der Schule sollte es heute wieder Richtung Mt. Hood zum Ski fahren gehen. Unterwegs haben wir noch Pizza geholt und waren dann irgendwann zwischen 18 und 19.00 Uhr in unserm Appartment angekommen.

 

Samstag 17.1 – Montag 19.1

Wir hatten drei wirklich gute Ski Tage. Der Schnee war zwar schon viel viel weniger, aber trotzdem hatten wir dank Frost in der Nacht ziemlich gute Schneeverhältnisse. 

Das aufregendste was passiert ist war egtl. Craig, der einen Sturz produziert hat bei dem er sich die Lippe verletzt hatte und geschätzte 10 min nicht aufgehört hat zu bluten. Und ich habe etwas anderes zu Stande gebracht. An einem Lift waren Craig, Zach und Lea etwas schneller als ich und schon beim Einstieg. Um noch zu ihnen aufschließen zu können bin ich also schnell nach vorne gefahren. Doch bei dem Versuch zu bremsen bin ich kläglich gescheitert und am Ende der Lade Zone runter gefahren, habe eine scharfe Rechtskurve geschlagen und mich in den Sessel hinter meine Hostfam eingereiht. Es sah wohl sehr komisch aus, denn die Leute hatten ihren Spaß.

Zudem habe ich einen Östereicher getroffen, der hier an einem Lift arbeitet. Ich war am Anstehen und hatte zwei Worte mit ihm gewechselt, da meinte er wo ich herkäme. Und dann kam "Jo grützi. Isch ja suppa, kennschte die Östereichschen Ski Gebiete?" War schon lustig, besonders weil ich es nicht auf die Reihe bekommen habe vernünftiges Deutsch mit ihm zu reden.

 

Dienstag 20.1

Heute in Government habe wir TV geguckt, da Obama eingeschworen wurde (oder wie auch immer das heißt). In den anderen Fächern hatten wir nur Vorbereitung auf die diese Woche anstehenden Halbjahres Prüfungen. Soll heißen, dass wir in jedem Fach (auch Sport) eine Prüfung von 90 min haben. Spanisch am Mittwoch, Government, Pre-Calculus und Englisch am Donnerstag, Oceanography, U.S. History und Rec Sports am Freitag. 

Es wird also ein ziemlich stressige Woche. Zu Hause habe ich deshalb auch wieder einige Zeit Spanisch gelernt, damit ich den Test morgen überlebe.

 

So, das war es auch schon wieder.

 

So far

Matteo

21.12-4.1 Weihnachten, Stromausfall und Ski fahren über Silvester

Ich bins mal wieder, mit einem Weihnachts / Silvester / Ski Fahr Bericht

Aber fangen wir doch mal mit ein paar Bildern unserer Weihnachtsdeko im Haus an

 

unser Weihnachtsbaum mit ein paar ausgepackten Geschenken darunter.

Celestes Nussknacker – Sammlung

und noch Millionen mehr Laughing

eine Lichterstadt

und dancing Santa

 

21.12

Heute waren wir auf Mt. Hood Ski fahren. Es ging früh morgens los (gegen 7.00 Uhr) und wir sind erst um 22.30 wieder gekommen. Es war ein schöner Tag, auch wenn das Wetter nicht mitgespielt hat. Nebel, viel Schneefall und harscher Schnee. Ich habe meine Skier ausprobiert und Zach, Craig und Lea haben sich Skier geliehen, da Demo – Tag war. Das heißt, dass die ganzen Hersteller, Blizzard, Salomon, Rossignol und was-weiß-ich-nicht-alles getestet werden konnten. .. Abends waren wir dann noch Pizza essen und das wars.

 

22. – 23.12

Wir haben nichts besonderes gemacht. Ich weiß nur noch, dass wir am 22.12 abends keinen Strom hatten, was schon ziemlich komisch war. Kein Wasser (die Wasserversorgung hat meine Familie selbst gebaut, weil es zu schwierig wäre mit der Versorgung, wenn das Wasser von Amity kommen müsste), keine Heizung und kein Licht. Aber immerhin funktioniert der Herd, weil der mit Propangas läuft. Am nächsten Morgen war es dann aber wieder in Ordnung.

 

24.12 Christmas Eve

Das war ein seehr interessanter Tag. Ich bin aufgestanden und was war passiert? Der Strom war wieder weg. Wir hatten weiße Weihnachten, aber keinen Strom. Der Schnee hatte das Netz mal wieder ausgeschaltet. Soll heißen, wir haben gefrühstückt und dann darauf gewartet, dass der Strom wieder da ist und darauf, abends die Geschenke auszupacken. Santa Claus kommt hier zwar erst in der Nacht, doch die Geschenke der Familie gibt es immer schon den Tag vorher (zumindest bei den Hudsons).

Wir haben also nachmittags fast die ganze Zeit Brettspiele gespielt und gelesen und vergebens darauf gewartet, dass der Strom wieder kommt. Celeste und Craig haben von Freunden einen Genereator besorgt um den Kühlschrank wenigstens nutzen zu können. Doch das Teil war wohl zu schwach.

Irgendwann (es muss gegen 16.30 gewesen sein) haben wir dann entschieden, Geschenke auszupacken, da wir das nicht in völliger Dunkelheit machen wollten. Es war schon lustig mit Kerzen und ein bisschen Licht von draußen. Um 17.30 wollten wir dann versuchen, irgendwie zur Kirche in die Weihnachtsmesse zu fahren / rutschen. Die Straßen waren natürlich vereist, was das ganze schwieirig gemacht hat. Letztendlich kamen wir aber heile an. Die Messe war dann ziemlich kurz, nur 45 min und es gab eine Art Krippenspiel, jedoch ohne Spieler, nur Stimmen. Dann noch allem frohe Weihnachten gewünscht und wieder bergauf gerutscht.

Als wir dann an unserm Berg waren, hatten wir schon fast Hoffnung, da Leute, die nicht weit von uns wohnen, wieder Strom hatten, doch Pech gehabt. Unsere Straße schien immer noch die einzige ohne Strom zu sein Undecided. Wir haben also weiter gemacht mit Geschenke auspacken. Und Craig hat den Weihnachtsbaum an den Generator angeschlossen, sodass wir mehr Licht und Weihnachtsstimmung hatten. Dinner gab es natürlich auch, und zwar Würstchen mit Nudeln und Ketchup. Ein wenig anders als zu Hause, lag aber natürlich vor allem an dem fehlenden Strom.

Die interessantesten Geschenke indes waren eine Taschenuhr für mich von einem Onkel von Zach und Lea,  der wohl Jäger ist und ein elektronisches Aquarium von einer Tante. Außerdem hat Celeste für mich das Bayernlogo von meiner Kappe auf eine Schale kopiert, was sehr cool aussieht.

Und die nützlichsten Geschenke waren zwei Kopflampen für Craig und mich, welche halt helfen wenn man kein Licht hat Laughing.

Irgendwann ging es mit einer extra Decke ins Bett.

 

25.12

Heute also richtiges Weihnachten. Der Strom ist jedoch immer noch nicht da Frown. Pech gehabt. Die Geschenke, die es gab, waren aber klasse. Ich habe ein bisschen PSP – Zubehör, zwei Baumornamente und noch andere kleinere Sachen bekommen. Zach hat Paintballausrüstung und Koffer bekommen und Lea Skier und eine Stereoanlage. Und für die Familie gab es eine Nintendo Wii mit dem Spiel Rockband. Doch ohne Strom konnten wir das natürlich nicht benutzen. Wir haben also irgendwann angefangen den Kühlschrank leer zu räumen um die Sachen im Schnee zu lagern. Wir hatten nämlich immer noch knapp 15 cm Schnee.

Und dann kam zu unserer aller Freude der Strom wieder. Craig und ich waren gerade dabei alles auszuräumen als uns plötzlich "ein Licht aufging" Tongue out. Alles wieder eingeräumt und ab in die Garage, um einen alten Fernseher zu holen, welchen wir in den Keller haben wollten wegen der Wii. Alles aufgebaut und ca. 1 1/2 Stunden später auch zum Laufen gebracht. Wir haben den Tag dann natürlich größtenteils mit Wii spielen verbracht. Zum Dinner, welches wie an Thanksgiving wieder um 15.30 oder so war, gab es dann ein Buffet mit Ham, Brot, Käse, Gurken, Möhren und noch anderem Zeug. Ich persönlich fand Thanksgiving besser, aber egal.

 

26-27.12

Wir haben die Tage wohl mit nichts tun verbracht. Das ist zumindest das einzige was ich noch in Erinnerung habe Laughing

 

28.12

Heute ging es auf Richtung Mt. Hood für eine Woche Ski fahren. Unser Appartment war in einem kleinen Dorf, Government Camp genannt, und das Gebäude (da waren ca 15-20 Appartments) trug den Namen "Edelweiss"

Hier ein paar Bilder von dem Skigebiet

der Berg ist irgendwo in der Wolke … glaube ich Wink

ein Canyon wo wir runter geskied sind

just a nice shot from the landscape

Die Liftlines in Amerika sind seehr kurz

ok, das war natürlich an einem geschlossenen Lift

Zach killing me with a giant icicle

 

Naja, aber Ski fahren war echt verrückt. Wir sind Sonntag abends, Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag Ski gefahren. Dienstag war das Wetter auf dem Berg scheiße und wir waren Cross Country Ski fahren und Donnerstag haben wir nach Silvester gar nichts gemacht.

Erstmal zu normalen Ski fahren. Wir hatten Montag und Samstag super Wetter mit Sonne und allem, dafür aber auch jede Menge Leute an den Liften. Die anderen Tage war das Wetter nicht so gut sondern vor allem windig, eisig kalt und verschneit. Folge war, dass wir nicht anstehen mussten und der Schnee war fast noch besser als die andern Tage. Craig, Zach und Lea sind Powder (Tiefschnee) Fanatiker und darum sind wir die Hälfte der Zeit neben der Piste im Wald und auf gerade geöffneten unpräparierten Pisten rumgefahren. Die sind alle ziemlich gut und wir hatten eine Menge Spaß. Ich hab mich zwar auch öfters "auf’s Maul gelegt" aber eigentlich nur einmal wirklich arg. Wir sind eine Piste runter gefahren und ich bin an der Außenseite der gesperrten Halfpipe geskied, damit Lea mehr Platz hat und hab dabei das zu Abgrenzung gespannte Seil übersehen. Ich hab noch etwas um mein Bein gefühlt und dachte "hir, das kann nicht gut gehen" vor allem weil Zach etwas ähnliches passiert ist. Und dann hat es mich zerrissen. Ich hab 1 1/2 Saltos geschlagen, meine Ski verloren, bin auf den Rücken geknallt und habe wohl angefangen derbe auf Deutsch/Englisch zu fluchen. Es tat aber auch höllisch weh. Nach einigen Minuten war ich aber wieder auf dem Damm und obwohl ich die nächsten Tage Rücken und Halsschmerzen hatte, hätte es schlimmer kommen können. Das war egtl. mein schlimmster Sturz.

Wir waren auch ziemlich oft im Fun Park wo Zach und ich immer um die 6-9 m  weit gejumpt sind. Zudem sind wir am letzten Tag den "Heather Canyon" runter gefahren was ziemlich cool war.

35 cm Powder, steil und einfach nur geil!!! Leider wurde er nach nur einer Abfahrt gesperrt, doch wir waren schnell genug und sind an einer Stelle eingestiegen, die zwar weiter unten war, aber noch nicht abgesperrt war. Dort haben wir dann auch das Bild von Craig im Lift gemacht. 

Eine andere tolle Erfahrung war Ski fahren an Silvester. Wir sind morgens bis nachmittags gefahren und abends noch von 6 bis 10. Und um 9 Uhr haben die Leute den größten Lift aufgemacht, der direkt zu einem Powder Pardies führte. Und die ganzen verrückten Ski Fahrer und Boarder (uns eingeschlossen) haben uns aufgemacht um zumindest eine tolle Abfahrt dort zu schaffen. Es war einfach fantastisch. Der Lift blieb sogar 20 min länger auf, weil es einfach zu gut war. Und als schließlich geschlossen wurde waren alle ein wenig traurig weil es wirklich die beste Abfahrt war.

Silvester ging dann ziemlich langweilig weiter. Wir sind nach Hause gefahren und haben TV geguckt bis 24.00 Uhr. Dann haben wir geguckt wie in New York der "ball gedroppt" wird um das neue Jahr einzuleiten (es war natürlich eine Aufzeichnung wegen Zeitverschiebung). Dann gab es etwas zu trinken und wir haben halt ein frohes Neues gewünscht. Und dann sind wir ins Bett gegangen bzw. TV geschaut. Also seeehr langweilig. Kein Feuerwerk, auch wenn wir ein bisschen auf der Skipiste gesehen haben und etwas im Appartment gehört haben. Naja, richtig öde halt.

Cross Country Skiien war dafür wieder cool. Wir sind ca 3 Stunden mit Celeste und Craig und nachmittags eine Stunde nur Lea, Zach und ich im Wald rumgefahren. Und es hat besser geklappt als in Jochgrimm…

 Und Sonntag ging es dann wieder nach Hause, wo wir dann halt irgendwas gemacht haben und ich mich irgendwann an diesen Artikel gesetzt habe.

 

So jetzt ist es 19.34 und ich werd hoch gehen um noch TV zu gucken oder zu lesen.

 

So far aus Oregon

Matteo

 

FROHES NEUES alle miteinander!!!

16.12-20.12 noch mehr schneefrei

Die letzten Tage waren egtl immer dieselben. Wir hatten Schnee, Schnee und Schnee. Das führte dazu, dass wir keine Schule hatten. Weder Montag noch Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag Laughing. Kurz gesagt, wir haben/hatten eine Woche mehr "Winter Break". Das darf man hier ja nicht Weihnachtsferien nennen, von wegen Religion und so.

 

Dienstag 16.12:

Morgens um 11 Uhr habe ich mich wieder mit den Leuten von gestern getroffen. Diesmal ging es zu Aarons Haus, wo wir erst an einem zugefrorenen Teich waren. Natürlich sind wir auch drauf gegangen, doch als ich nach 5 min mit einem Fuß ins eiskalte Wasser eingebrochen bin, habe ich mich dann doch aufs zuschauen beschränkt. Denn Aaron hatte sich entschieden, meinen Schlitten (ich habe einen meiner Hostfam genommen) zu nehmen und damit über den Teich (ca 20 m Durchmesser) zu rutschen. Das Eis hat zwar angefangen zu knacken und leichte Risse zu bekommen, doch er hat es geschafft. Das war schon sehr lustig.

Anschließend sind wir etwas weiter den Berg gegangen und haben dort wieder eine Sprungschanze gebaut, wenn auch nicht so toll wie unsere zu Hause. Wieder mal ein cooler Tag mit den Leuten.

 

Mittwoch 17.12:

Wir haben immer noch viel Schnee, also habe ich mich (was auch sonst) wieder mit meinen Freunden getroffen. Heute hatten wir bessere Pläne um die Sprungschanze von gestern zu perfektionieren. Wir waren also heute mit Schlitten, Wasser, einer Pickup-Ladung voll Schnee sowie einer Schaufel ausgerüstet und bereit Großes zu vollbringen. Und heute ist unser Jump wirklich perfekt geworden. Den lustigsten Part hat wieder Aaron beigesteuert indem er bäuchlings auf seinem Holzschlitten mit Kufen versucht hat die Sprungschanze zu benutzen. Das hat jedoch nicht ganz geklappt und so ist der Schlitten stecken geblieben, aber er selbst ca. 6 m weit geflogen. Danach hatten wir noch eine 30 minütige Schneeballschlacht und dann ging es zu Aarons Haus wegen Lunch. Soll heißen, drei riesige Teller voll mit Nachos mit Käse und Salsa Sauce und Sour Creme. Sehr lecker (auch wenn mir alles schmeckt wenn ich hungrig bin… Tongue out). Danach sind wir noch im Haus geblieben, weil wir irgendwie unmotiviert waren wieder den Berg runterzustiefeln.

 

Donnerstag 18.12:

Diesmal haben wir uns bei Jon getroffen und erst mal einen Schneemann gebaut. Einen 2,10 m hohen Schneemann mit einer Schlittenschüssel (die runden Schlitten halt) als Hut, einem Stein als Auge, das andere Auge ausgeschossen mit einem Pfeil, die Arme bestehend aus Baseballschlägern und einem Bogen.

Probleme beim Bau hatten wir auch, und zwar, dass unsere zweite Schneemann – Kugel zu schwer zum Heben war und wir deshalb erst eine Rampe bauen mussten. Hat aber letztendlich alles gut geklappt. Aaron hat dann noch einen Pfeil in den Teich geschossen und ihn, auf Jons Schlitten liegend, auch wieder herausgefischt (er ist leider nicht reingefallen, auch wenn wir mit Schneebällen nachgeholfen haben… Innocent). Ein Bild vom Schneeman folgt wohl bald. Dann haben wir noch eine Badewanne im Garten gefunden, das Eis darausgekloppt und versucht es als Schlitten zu benutzen. Das Ergebnis war jedoch gleich null. Kein Stück hat sich das dämliche Stück Eis bewegt Undecided. Egal. Und zuletzt haben wir noch bei Aaron "Batman – The Dark Knight" geschaut, was dann wieder ganz cool war.

 

Freitag 19.12:

Heute habe ich mich nicht mit meinen Freunden getroffen, wir wollten einen Tage Pause vom Schnee machen. Also war ich mit Lea Schlitten fahren, wenn auch nicht lange und war halt im Haus. Abends haben wir dann die bekloppteste Sendung ever gesehen. "Mommas Boys". Drei Typen die mit Mitte Zwanzig noch bei Mutti wohnen und jetzt mit Hilfe ihrer Momma versuchen die "Liebe des Lebens" zu finden. Naja, drittklassig halt…

Außerdem hat Craig noch neue Schlitten besorgt, welche morgen getestet werden.

 

Samstag 20.12:

Morgens sind wir mit der ganzen Familie Schlitten fahren gegangen. Es sind dann auch noch ein paar Nachbarn rausgekommen und es war wirklich lustig. Es hat wieder heftig zu schneien angefangen und bis abends um 18.00 Uhr auch nicht mehr aufgehört.

Nachmittags sind wir dann zu unsern Nachbarn gegangen und sind da mit deren Kindern/unsern Freunden (Brianna und Cory, sowie Freunde von denen) abgehangen. Das Beste war daran, dass uns deren Vater mit diesem Golf-Kart ähnlichen Gefährt hoch zur Straße genommen hat, dort haben Lea und ich uns in die Schlittenschüsseln gesetzt, und die sind an dem Auto befestigt. Wir wurden also eine ganze Zeit lang durch den Schnee gezogen, was wirklich sehr cool war. Wir waren anschließend zwar ziemlich erfroren, doch es war wirklich ein Riesen-Spaß. Zach ist mit Brianna drinnen geblieben (Spaßbremse!!!) und hat Guitar Hero gespielt. Naja, langweilig verglichen mit uns.

Irgendwann hat dann Celeste angerufen, wir müssten nach Hause kommen um zu packen. Denn morgen gehen wir SKI FAHREN!!! Das wird sooo toll Laughing. Ski fahren im Dezember. Wir hatten heute Abend fast 20 cm Schnee hier und auf dem Berg wird es nochmal mehr sein. IT’S AWESOME! Also haben wir unsere Skisachen gepackt und sind früh zu Bett gegangen. Naja, zumindest die andern. Ich habe mir noch eine DVD zu Ende angeguckt, die Craig angefangen hatte über verrückte Skifahrer und Snowboarder und dann habe ich mich an meinen Laptop gesetzt um hier reinzuschreiben.

Darum werde ich jetzt auch pennen gehen, denn morgen ist um 6.30 Abfahrt Money mouth

 

Ich würde euch auch gerne Bilder schicken, doch leider sind meine Batterien tot und darum muss ich mir erst irgendwie neue besorgen. Wir aber bestimmt bald klappen.

Unser Weihnachtsbaum ist auch schon überfüllt mit Geschenken. Was die hier alleine an Geschenken von der Familie haben ist schon Wahnsinn. Bestimmt 25 Pakete und Päckchen. Das wird ein Spaß beim Auspacken!


Also Gute Nacht und

So far

Matteo

11.12-15.12 Wrestling Wettbewerb und Schneefrei

Hier sind noch ein paar Bilder von unserem Weihnachtsbaum und vom Schmücken.

Mein Hut ist ja wohl das Beste!!!

 

Die Krippe

 

ein schönes Familienbild vor dem geschmückten Weihnachtsbaum

 

und hier noch ein paar Bilder von den verschiedenen Sichtweiten am Morgen.

Wenn wir Nebel haben

und wenn wir Sonne und Weitsicht haben

dann kann man manchmal sogar die Berge sehen

Donnerstag 11.12:

In der Schule ist heute nichts besonderes passiert. Danach ist Alex mit uns nach Hause gekommen und um 5 Uhr sind wir dann zur Schule wegen Robotics gegangen. Ich fühlte mich den ganzen Tag nicht so toll und es wurde mit dem abend immer schlimmer, so dass ich nach Robotics ziemlich heftige Kopfschmerzen hatte.

Freitag 12.12:

Heute hatten wir in der Schule einen Wrestling – Wettkampf. Darum waren die meisten Stunden ein wenig anders als sonst. In Geschichte und in Sport konnten wir den Wettkampf angucken. Auch in den anderen Fächern war der Unterricht weniger anstrengend, weil viele Schüler bei dem Wettkampf mitmachten oder geholfen haben. Es war ziemlich lustig den Sport anzuschauen, auch wenn es auf keinen Fall etwas für mich wäre. Ich konnte leider keine Fotos machen, da ich meine Kamera vergessen hatte. Man kann es sich so ähnlich vorstellen wie Ringen.
Abends sind wir dann wegen Zachs Geburtstag zu einem Italiener zum Essen gegangen. Zach hat zum Geburtstag ein PC Spiel (Bioshock), Earphones, eine Speicherkarte für sein und den Papierkram für seinen Führerschein bekommen.

Samstag 13.12

Heute hatte ich eigentlich geplant mit Zach und seinen Freunden zum Paintballen zu gehen. Doch leider habe ich mir eine ziemlich starke Erkältung eingefangen. Darum hat Celeste entschieden, das es nicht gut für mich sei in der Kälte draußen zu sein (die Temperatur war irgendwo um den Gefrierpunkt). Also bin ich zuhause geblieben, habe Hausaufgaben gemacht und Computer gespielt.
Am Abend sind wir dann zu Freunden von uns gegangen um einen Geschenke – Austausch zu veranstalten. Wir machen das, weil unsere drei Familien ziemlich gut befreundet sind. D.h., dass jede Familie für jedes andere Familienmitglied ein kleines Geschenk besorgt. Ich habe z.B. einen Schlitten, Ski – Socken und einen Bildband von Oregon , sowie zusammen mit Zach den Film " Batman – The Dark Knight" bekommen. Es war insgesamt ein ziemlich schöner Abend auch wenn es mir nicht wirklich gut ging wegen meiner Erkältung.

Sonntag 14.12

Es hat geschneit!!! Zwar noch nicht viel, aber immerhin, wir hatten Schnee. Ich bin aus der Kirche zuhause geblieben und habe in der Zeit Weihnachtsgeschenke eingepackt. Es ist hier Tradition, die Geschenke schon vor Weihnachten unter den Baum zu legen. Natürlich nur die Geschenke der Familie. Damit es weihnachtlicher aussieht. Nachmittags hat es dann wieder angefangen zu schneien. Und abends kam ein sehr netter Anruf. Der Chef von unserem Schulbezirk hat uns mitgeteilt, dass wir morgen keine Schule haben, da zu viel Schnee liegt. Wir waren natürlich ziemlich glücklich darüber, vor allem, da es das, da wo ich herkomme, nicht gibt. Da es mit meiner Erkältung auch schon wieder viel besser ging, bin ich mit Lea raus gegangen um auf unserer Straße zu Rodeln. Es war ziemlich lustig und mein neuer Schlitten war auch ziemlich schnell. Wir haben außerdem ein Nachbarmädchen getroffen und sind mit ihrem 4-Wheeler (so eine Art Golf Auto) ein bisschen herum gefahren.

Montag 15.12

Über Nacht hat es zwar nicht wieder geschneit, doch da es immer noch eisig kalt war, ist der Schnee natürlich nicht geschmolzen und darum sind Lea und ich heute schon frühmorgens (8.15 Uhr) wieder zum Rodeln gegangen. Dabei habe ich Genie es geschafft meinen neuen Schlitten zu zerbrechen. Ich bin anscheinend ein wenig zu oft über Eis und Geröll gefahren… War schon ein wenig ärgerlich, aber ist halt nich zu ändern.
Um 9.50 Uhr hat mich dann Derek abgeholt und wir sind zu Nic gefahren. Wir hatten dann noch ein paar Stunden Spaß im Schnee, mit Schneeball – Schlachten und Rodel – Rennen.
Kaum war ich wieder zuhause hatte ich gerade noch Zeit zu essen, da Lea, Zach und Jacob (Zach’s Freund, der heute Nacht hier geschlafen hatte) mich überredet hatten wieder mit Ihnen raus zu gehen. Wir haben dann zusammen mit Craig an einer eigenen Strecke mit Sprungschanze gearbeitet und hatten ebenfalls ziemlich viel Spaß.
Anschließend sind wir dann reingegangen, haben uns aufgewärmt, ein paar Runden ein Kartenspiel gespielt und ich habe an einem Projekt für die Schule gearbeitet.
Und abends kam irgendwann dann ein Anruf von einem Freund von Zach: "Habt ihr es schon gehört? Wir haben morgen wieder schneefrei". Lea ist wieder ausgeflippt und auch ich war ziemlich gut drauf. Leider haben wir hier keine unbegrenzte Anzahl von schneefreien Tagen. Wenn die Anzahl fünf oder sechs übersteigt, müssen wir den Unterricht am Ende des Schuljahres nachholen. Aber trotzdem, keine Schule ist immer toll.
Dann haben wir noch Chuck geguckt und am Ende habe ich mich daran gesetzt, euch wieder auf dem laufenden zu halten.

So far
Matteo

22.11-30.11 zerbrochene Brille, Thanksgiving, Lan Party, Weihnachtsdekorationen

Nachtrag zum 18. oder 19.11

Ich hab es an einem dieser beiden Tage geschafft meine Brille zu zerbrechen. Erst habe ich beim Dodgeball einen Ball mitten ins Gesicht geklatscht bekommen, was einen meiner Nasenbügel ziemlich gelockert hat und im Auto habe ich es dann aus Versehen geschafft sie vollständig zu zerbrechen (Gestell hat sich vom Glas gelöst). Ziemlich nervig, um ehrlich zu sein, wieder mit der alten Brille rumzulaufen.

 

Samstag 22.11

diesen Tag habe ich größtenteils mit Hausaufgaben verbracht

 

Sonntag 23.11

morgens waren wir mal wieder in der Kirche. Die Messe war dieses Mal länger, da wir einen Gastprediger hatten wegen letzter Messe vor Thanksgiving. Von daher war die Predigt mal etwas anders und ich fand sie sogar teilweise ziemlich interessant.

Anschließend hatten wir dann ein Thanksgiving Dinner mit Turkey (Truthahn heißt der glaube ich), Gemüse, Brot, einfach ein großes Buffet. Hat mir auch ziemlich gut geschmeckt obwohl ich nicht realisiert habe, dass das Turkey und nicht Hühnchen ist (wurde darüber erst aufgeklärt als ich sagte, dass das Hühnchen ziemlich lecker war… Innocent).

Nachmittags hatten wir dann ziemlich gutes Wetter und darum wurde wir alle zur Gartenarbeit zwangsrekrutiert. Soll heißen, Lea und ich mussten eine lange Reihe "Daisys" (irgendeine dämliche Buschsorte Tongue out) zurechtstutzen. Es war eine ziemlich miese Arbeit, aber Pech gehabt. 

Abends war dann wieder ein spaßiger Teil. Lea, Zach und ich sind zu einer Feier der Kirchen-Jugend-Gruppe gegangen. Dort gab es dann Pizza, man konnte Basketball spielen, sie hatten zwei X-Boxen, einen Billiardtisch, eine Playstation 2 und einen Raum mit Airhockeytisch und TV zum DVD gucken. Wir haben dann einfach eine schöne Zeit gehabt, am Anfang haben wir gesungen und gebetet und danach gemacht was wir wollten.

 

Montag 24.11

Heute hatten Zach und ich geplant eine LAN Party mit ein paar von seinen Freunden zu machen, den Tag über (Celeste erlaubt nicht über Nacht). Klang ja in der Theorie ganz gut, nur leider haben wir es nicht auf die Reihe gekriegt, dass unsere PC’s sich bei Battlefield gefunden haben. So war es dann eine Party, wo jeder sein eigenes Spiel gespielt hat. 

Wir müssen also mal schauen ob das nächstes Mal besser wird. Abends haben wir dann noch Chuck geguckt und dann gings auch irgendwann pennen.

 

Dienstag 25.11

Dieser Tag war auch wieder vollkomen verplant.

Morgens habe ich (mehr oder weniger, ich war unmotiviert Laughing) Hausaufgaben gemacht und um 12.45 sind wir los gefahren zu einem extra Treffen von Robotics (nächsten Donnerstag werde ich davon mal ein paar Bilder schießen). Zuerst mussten wir jedoch in die andere Richtung fahren, da Craig den Schlüssel mit zur Arbeit genommen hatte und ihn schließlich auf halber Strecke Arbeit-Zu Hause deponiert hatte, damit wir ihn abholen konnten. Anschließend ging es dann wieder in die andere Richtung nach Amity. Dort haben wir dann zwei Stunden ziemlich fleißig in der Kälte (die Heizung ist wohl abgestellt in den Ferien) gearbeitet, und haben, aufgewärmt mit heißem Kakao welchen Celeste organisiert hatte, auch ziemlich viel geschafft.

Danach ging es dann direkt weiter nach Salem zum ersten Weihnachtsshoppen. Es wurden Ideen gesammelt, erste Geschenke besorgt und ich bin glücklich, da ich jetzt fast alle Geschenke zusammen habe:

Celeste: ein Buch von ihrem Lieblingsautor

Zach: zum Geburtstag am 10.12 ein PC Game, zu Weihnachten einen Kalender mit Jets/Flugzeugen

Lea: so Armbänder

Craig: grooooßes Fragezeichen, aber irgendwie haben die andern auch noch keine Idee für ihn Laughing

meine "deutsche Familie": werd ich bestimmt nicht hier reinschreiben, das lesen sie ja immerhin Wink

 

Mittwoch 26.11

ich habe keine Ahnung was dort passiert ist, außer das wir abends "Ironman" geguckt haben, ein ganz lustiger Film

 

Donnerstag 27.11 THANKSGIVING!!!

heute sind Rachel und Sarah, die Nichten von Craig, angekommen um mit uns Thanksgiving zu feiern. 

Rachel

Sarah

 

Wir haben den Tag mit ziemlich viel nichtstun verbracht. Zuerst habe wir ein paar Spiele gespielt und dann um 3.30 gab es das Thanksgiving-"Dinner". Und das habe ich so dokumentiert:

 

viele Köche verderben den Brei? kann ich nicht sagen

auch ich habe mitgeholfen

Turkey in drei Stufen:

roh

fertig

nach dem Essen

hier das Familienfoto fürs Fotoalbum:

die ganze Meute ist hungrig

 

 

Abends haben wir dann "Wall-E" mit der Familie geguckt, anschließend Apfelkuchen mit Eis gegessen und dann "Die Unglaublichen" geguckt.

 

Freitag 28.11

Morgens haben wir nur Erinnerungen ausgetauscht könnte man sagen, bis gegen Mittag Celeste und ich nach Salem gefahren sind, um erstens meine Brille heile zu machen (versuchen) und zweitens noch ein paar Sachen zu besorgen.

Das mit der Brille hat auch halbwegs geklappt, zumindest ist sie jetzt wieder ein Stück, doch der Nasenteil ist immer noch lose.

Anschließend waren wir dann spazieren in einem nahe gelegenen Park. Das war auch sehr lustig, wir haben viel gelacht und einfach geredet. Am Ende bin ich dann noch mit Rachel die letzten 500m gerannt, grundlos und dann ging es wieder nach Hause.

Dort haben wir dann wieder mal geredet, meistens übers SKi fahren und die beiden werden wahrscheinlich für ein Wochenende rüber kommen in unser Apartment in den Bergen und dann werden wir zusammen SKi fahren, oder besser: Celeste wird Skilanglauf machen, Craig, Zach, Lea und Rachel werden SKi fahren, Sarah wird ihr Board mitbringen und ich werde mir eins mieten und wir werden Snowboard fahren. 

Die beiden sind dann gefahren, mit dem Versprechen wiederzukommen. Den Rest des Tages haben wir mit Spielen an der X-Box verbracht.

 

Samstag 29.11

es ist ja schon bald Weihnachten und darum wurde der heutige Tag genutzt um draußen Weihnachtsschmuck aufzuhängen. 

Das heißt, erst mal mussten alle Birnen in den Lichterketten und den Rentieren gecheckt werden, dann die kaputten herausgefiltert und ausgetauscht und anschließend alles aufgehängt werden.

Hier ein paar Bilder 

passen die beiden nicht toll zusammen? Laughing

arbeiten am großen Adventskranz

unmotiviert

und motiviert

die zwei Rentiere an ihrem Bestimmungsort

 Bilder aus der Dunkelheit werden schnellstmöglichst gemacht, versprochen.

 

Danach habe ich dann noch an einem Spanish Project gearbeitet und abends haben wir "Und dann kam Polly" geschaut

 

Sonntag 30.11

Advent Advent, also an alle die da lesen: einen wunderschönen ersten Advent!!!

Wir waren heute in der Kirche und haben anschließend einen Weihnachtsbaum bei einem Halbnachbarn (200m Luftweg aber 1600 m Fußweg) geholt.

er ist, glaube ich, 215 cm hoch oder irgendwo in der Kante zumindest.

 

Der Rest des Tages war dann wie gestern wieder mal Hausaufgaben machen. Wir wollten zwar egtl fliegen gehen, doch leider wurde es auf einen Schlag so nebelig, dass wir das abblasen mussten.

 

So, das wars dann auch mal wieder aus Oregon

 

So far Matteo